Pflegedienst Fürstenfeldbruck Betreuung 2018-02-27T16:59:23+00:00

Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen – § 45b SGB XI

Erhöhter Betreuungs- und Beaufsichtigungsbedarf bei erheblicher Einschränkung der Alltagskompetenz.

Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen stehen allen Patienten mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen zu, die eine dauerhafte und erheblichen Einschränkung der Alltagskompetenz begründen. Anspruchsberechtigt sind neben Personen mit den Pflegestufen I, II und III auch Personen, die einen Hilfebedarf im Bereich der Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung haben, der nicht das Ausmaß der Pflegestufe I erreicht (Pflegestufe 0).

Senioren Betreuung und Pflege

Die monatliche Obergrenze liegt für den Grundbetrag bei 104 € und für den erhöhten Betrag bei 208 €. Die genaue Höhe richtet sich nach einer für den jeweiligen Einzelfall ausgesprochenen Empfehlung des medizinischen Dienstes der Krankenversicherung.

Die Erstattung zusätzlicher Betreuungs- und Entlastungsleistungen erfolgt dabei ausschließlich zweckgebunden für Leistungen der Tages- oder Nachtpflege, der Kurzzeitpflege oder für besondere Angebote der Pflegedienste in den Bereichen Anleitung, Betreuung und hauswirtschaftliche Versorgung, die nicht bereits zur Grundpflege zählen. Darüber hinaus gibt es ein landesspezifisches niedrigschwelliges Betreuungsangebot.

In Bayern zählen dazu unter anderem Betreuungs- und Angehörigengruppen. Eine Liste mit allen in Bayern anerkannten niedrigschwelligen Betreuungsangeboten finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

Vorliegen einer eingeschränkten Alltagskompetenz

Für die Begründung eines Anspruchs auf zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen, muss in wenigstens zwei der folgenden Bereichen eine dauerhafte und regelmäßige Schädigungen oder Fähigkeitsstörungen vorliegen.

  • unkontrolliertes Verlassen des Wohnbereiches (Weglauftendenz
  • Verkennen oder Verursachen gefährdender Situationen
  • unsachgemäßer Umgang mit gefährlichen Gegenständen oder potenziell gefährdenden Substanzen
  • tätlich oder verbal aggressives Verhalten in Verkennung der Situation
  • im situativen Kontext inadäquates Verhalten
  • Störung des Tag-/Nacht-Rhythmus
  • Unfähigkeit, die eigenen körperlichen und seelischen Gefühle oder Bedürfnisse wahrzunehmen
  • Unfähigkeit zu einer erforderlichen Kooperation bei therapeutischen oder schützenden Maßnahmen als Folge einer therapieresistenten Depression oder Angststörung
  • Störungen der höheren Hirnfunktionen (Beeinträchtigungen des Gedächtnisses, herabgesetztes Urteilsvermögen), die zu Problemen bei der Bewältigung von sozialen Alltagsleistungen geführt haben
  • Unfähigkeit, eigenständig den Tagesablauf zu planen und zu strukturieren
  • Verkennen von Alltagssituationen und inadäquates Reagieren in Alltagssituationen
  • ausgeprägtes labiles oder unkontrolliert emotionales Verhalten
  • zeitlich überwiegend Niedergeschlagenheit, Verzagtheit, Hilflosigkeit oder Hoffnungslosigkeit aufgrund einer therapieresistenten Depression

Offene Fragen beantworten wir Ihnen gerne

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Die Beratung ist selbstverständlich unverbindlich und kostenlos. Gerne könne Sie sich auch vor Ort einen ersten Eindruck von uns machen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch im im Begegnungszentrum des Pflegfedienst Lillibritt in Fürstenfeldbruck.

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